Visualisierung
Zur Visualisierung wähle ich ausschließlich eine Art Marching-Cube Verfahren (MCA, siehe [3]). Anfangs ließ ich diesen Marching Cube (MC) auf der selben Gitterstruktur laufen wie die Kollisionsdetektion. Das erwies sich aber aus verschiedenen Gründen als nicht optimal. Die auf diese Weise konstruierte Hülle war zu eckig und die Bewegungen zu sprunghaft, da ja nur diskrete Gitterpositionen zur Verfügung standen. Mit den folgenden drei Ansätzen konnten einige Probleme behoben werden.
- Flächen höherer Ordnung
Da der MCA als kleinste Einheit Oktaeder erzeugt und diese durch einzelne herumfliegende Partikel sehr häufig zu Stande kommen, eignet er sich a priori nicht, auch nur annähernd runde Formen zu generieren. Diesem Problem konnte ich dank ATI-TRUFORM mit einer künstlichen Verfeinerung der Triangulierung mittels der Normaleninformation in jedem Vertex beikommen.
- Deformiertes Gitter
Um den Sprüngen von einer Gitterkoordinaten zur nächsten Herr zu werden, führte ich eine Verformung des MC-Gitters ein, die es insbesondere erlaubt, einzelne Tröpfchen darzustellen, ohne dass man eine Gitterstruktur erkennt.
- Verfeinertes Gitter
Meine Ansätze, das Gitter zu verfeinern, haben leider nicht den großen Erfolg gebracht, da die unangenehmsten Artefakte des MCA nicht beseitigt werden konnten.
Unterabschnitte
Leo Wandersleb
2005-01-17