Ausblick

Auch wenn die hier gezeigten Resultate noch nicht nach Wasser aussehen, denke ich, dass schon bald erste Anwendungen entwickelt werden, die vielleicht nur kleine Mengen Wasser, oder zumindest nicht-transparente Flüssigkeiten, in interaktiven Umgebungen integriert zeigen werden.

Obwohl das Trennen und Vereinen von Tropfen mit meinem Marching-Cube-Algorithmus unschöne Artefakte erzeugt, kann er eventuell in modifizierter Form, insbesondere mit einem besseren Algorithmus zur Bestimmung der Normalen als schnelle Methode zur Erzeugung runder Hüllflächen weiter Anwendung finden.

Veränderungen, die nötig wären, um Flüssigkeiten verschiedener physikalischer Eigenschaften zu simulieren stehen in keinem Widerspruch zu den vorgestellten Methoden. Im Gegenteil. So wie die Kontrollpartikel nur in der Physik von den Flüssigkeitspartikeln unterschieden werden, könnten auch, theoretisch beliebig viele, verschiedene Flüssigkeiten miteinander interagieren.



Leo Wandersleb 2005-01-17