Exkurs (Jedem Partikel seine Zelle):

Um nur die Partikel einer Zelle auf Abstand $ d < r_0$ prüfen zu müssen, können auch verschobene reguläre Gitter der Kantenlänge $ 4r_0$ erzeugt werden.

Eindimensional benötigt man zwei Gitter:

Als Kollisionspartner für ein Partikel an Position $ x$ kommen nur Partikel in Zelle $ (g, j)$ mit
$\displaystyle g$ $\displaystyle =$ $\displaystyle \left\vert\left(\frac{x}{4r_0} - \left\lfloor \frac{x}{4r_0}\right\rfloor
\right)*4-2\right\vert\cr
j$  

in Frage.

Im Zweidimensionalen werden vier und im Dreidimensionalen gar 8 Gitter benötigt. Zur Veranschaulichung des zweidimensionalen Falls dient Abb. 3.2 auf Seite [*].

Mir ist keine Implementierungen dieser vielen Gitter bekannt, wohl auch, da ein begrenzender Faktor der Speicherplatz ist, der bei einer expliziten Speicherung aller Zellen im Simulationsgebiet eine Verachtfachung
(640MB*8=5,12GB) des Speicherbedarfs bedeutet. Deshalb wird in den angrenzenden Zellen in einem festen Gitter gesucht.


Leo Wandersleb 2005-01-17